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Heilungsabend am Samstag, 05.09.2009 in Weinsberg bei Heilbronn. Am Montag davor lernte ich Karin kennen. Da erzählte ich ihr von meiner Krankheit, dem systemischen Lupus Eryhematodes. Das ist eine unheilbare Autoimmunkrankheit. Dadurch habe ich schwere Arthrose an fast allen Gelenken (beide Hüften und die rechte Hand operiert) - von 3 Lendenwirbeln, die durch einen schweren Sturz bei Glatteis im Jahr 2003 verkrümmt wurden und die unsagbare Schmerzen verursachen. Mehrere Bandscheibenvorfälle (1 OP) wollte ich nicht auch noch ausführen. Karin hörte mir stumm und sehr aufmerksam zu. Sie öffnete ihre Tasche und zog eine Karte heraus, überreichte sie mir mit den Worten: „Du musst nicht mehr länger leiden. Komm am Samstag nach Weinsberg und erlebe Pastor Erich Engler!" Freude – Unsicherheit – Hoffnung – Glaube daran… all das wirbelte 5 Tage lang durch meinen Kopf. Dann war es so weit. Ich hörte Worte aus der Bibel, von Herrn Engler vorgetragen, die ich noch nie zuvor so klar erklärt bekam. Dann wurden die Kranken nach vorne gebeten, damit sie Heilung erfahren können. Ich fröstelte, der Mut verließ mich – ich hatte plötzlich ein leichtes Angstgefühl. Angst davor, dass meine Hoffnung nicht erfüllt werden kann. Schmerzen, die ich seit 9 Jahren (Bandscheiben seit 15 Jahren) habe, sollten nun bald nicht mehr da sein? Karin hat mich beobachtet und nickte mir aufmunternd zu. Ich ging mit großem Herzklopfen nach vorn. Als ich an die Reihe kam, erklärte ich Herrn Engler von meinem Lupus und den starken Lendenwirbel-Schmerzen. Herr Engler nahm meinen Kopf in beide Hände, sprach mit Gott – betete für mich und hauchte mich an. Alles um mich herum wurde sehr leicht, ein großer Druck verschwand und ich fiel nach hinten. Zwei Männer fingen mich auf und legten mich vorsichtig auf die Erde. Ich fühlte mich sehr wohl und die Männer halfen mir wieder auf die Beine. Pastor Engler schaute mich an und sagte, ich solle mich bücken… das konnte ich seit Jahren nicht mehr (nur noch mit den Fingerspitzen bis zu den Knien) – ich schüttelte den Kopf und flüsterte ihm zu: “Das geht nicht“. Herr Engler bat mich nochmals darum – ich solle mich bitte bücken! Ich dachte nur daran, wie unangenehm es für ihn sein wird, wenn ich mich doch gar nicht bücken kann. Da hörte ich ein drittes Mal seine Stimme: „Bück dich jetzt“! mit Nachdruck… Ich brachte meine Fingerspitzen bis zu den Knien… und noch weitere 5 cm – ganz langsam – noch ein paar Zentimeter… Ich war fasziniert! Herr Engler sagte: „Weiter“ – ich bückte mich immer weiter… bis meine Fingerspitzen, seit Jahren wieder, meine Schuhspitzen erreichten. Ich ging langsam hoch und sah Herrn Engler in die Augen – noch nicht richtig begreifend, was da eben mit mir passiert ist. Er lächelte mich an und forderte mich auf, mich noch einmal zu bücken. Wieder hatte ich ein wenig Angst – ob es wohl wirklich noch einmal so „funktionieren“ wird? Es ging wieder gut und noch einmal. Dann schickte Herr Engler mich durch den Saal – ich solle schnell laufen… und ich rannte los. Der Mann, der an der Tür stand, lachte mich an und öffnete die Tür – ich lief raus auf den Parkplatz, zwischen den Autos hindurch, rauf und runter und wieder in die Halle. Die Menschen, die ebenfalls um Heilung baten, strahlten mich an, freuten sich mit mir. Eine Frau fragte, wie es mir ginge und ich bestätigte: „Super-gut“! Die Frau lachte und umarmte mich – sie freute sich ebenfalls mit mir. Eine große Blockade wurde von mir genommen. Meine Tochter glaubte am nächsten Morgen an Wunder. Wir saßen auf Barhockern in der Küche beim Frühstück und ich suchte noch nach Worten, wie ich ihr das erklären könne, was ich erlebt hatte. Plötzlich rief sie: „Mama, hast du gemerkt, was du eben gemacht hast“? Ich überlegte… ja, tatsächlich, ich hatte mich nach hinten gedreht um aus dem dahinterliegenden Regal den Zucker zu holen. Eine solche Drehung war auch schon sehr lange nicht mehr möglich gewesen und ich wiederholte sie sofort wieder. Autofahrten, die länger als 30 Minuten dauerten, waren “früher“ unerträglich – vor einer Woche… Nun macht mir das Fahren wieder Spaß – es geht schmerzfrei! Meine Waschmaschine steht auf dem Boden. Inzwischen kann ich die nasse Wäsche einer Trommel im Sitzen auf meinen Schoß herausnehmen und ohne mich abzustützen damit aufstehen. Die Krankengymnastik macht viel mehr Spaß... Gartenarbeit ist nicht mehr lästig. Ein großes Stück Lebensqualität ist wieder zurückgekehrt. Gott, ich danke Dir von ganzem Herzen! Herr Engler, Sie brachten mir den Glauben an Gott noch viel näher! Ich sage Ihnen in großer Hochachtung: „DANKE“
- S.G., (D)
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