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Herz contra Verstand Drucken

Durch eine unerwartete Situation im Sommer war ich ratlos. Ich hatte so viele unbeantwortete Fragen, wusste nicht weiter und war sehr traurig. Ich suchte ganz intensiv die Gemeinschaft mit meinem himmlischen Vater und bat ihn um Rat und Weisheit. Er antwortet mir jedes Mal: „komm zu mir“! Ich verstand anfangs nicht, was er damit meinte, bis er mir sagte, „komm zu mir nach Brugg!“ jetzt wusste ich, was er meinte… Er wollte, dass ich die Bibelschule besuche. Ich fand das zwar eine schöne Idee, hatte aber diverse Gründe, weshalb das zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich sei.

Meine Tochter und ich sind dann in die lang ersehnten Ferien geflogen.

Es liess mir jedoch einfach keine Ruhe und ich wusste, wie ich mich entscheiden sollte, da ich mir sicher war, dass es Gottes Wille für mich ist. Nachdem wir wieder aus den Ferien zurück waren, kontaktierte ich meinen Chef und bat ihn um ein Gespräch und erzählte ihm von meinen Plänen. Ganz klar sagte er mir, sollte ich an meinem Vorhaben festhalten, so müsse ich leider kündigen. Erneut suchte ich den Vater und sagte ihm: siehst Du, es geht nicht! Ich kann doch jetzt nicht einfach kündigen! Was soll ich denn jetzt tun? – und  er antwortete: „kündige, ich werde für Dich Sorgen!“

Trotz grosser Ungewissheit und Angst, entschied ich mich für Gottes Weg und stieg „aus dem Boot“. Ich wusste in meinem Herzen, dass es richtig ist, aber mein Verstand plagte mich massiv, vor allem nachts. Meine Familie und Freunde belächelten mich, machten mir gar Vorwürfe, mein Verhalten sei dumm und verantwortungslos. Man könne doch nicht einfach einen Job kündigen ohne einen Neuen in Aussicht zu haben und sie wandten sich von mir ab…

Ich begann mich sofort zu bewerben, durfte mich auch an einigen Stellen persönlich vorstellen. Als ich dann erwähnte, dass ich eine berufsbegleitende Schule besuchen werde, waren sie erfreut – bis sie hörten, dass es die Bibelschule ist. Ich erkannte an ihrem Gesichtsausdruck, wie sie darüber dachten. Das Gespräch war dann jeweils rasch beendet… Es machte mich sehr traurig und mein Verstand versuchte mir noch den Rest zu geben. Doch in meinem Herzen vertraute ich meinem Vater weiterhin für eine gute Stelle und ich wusste, er würde mich nicht im Stich lassen.

Es kam der Tag, an dem ich zufällig über ein Inserat „gestolpert“ bin. Ich meldete mich dort telefonisch, schickte meine Bewerbungsunterlagen via E-Mail. Noch am selben Abend kam der Rückruf und sie baten mich, am nächsten Tag vorbeizukommen. Am darauffolgenden Tag wurde ich telefonisch gebeten am übernächsten Tag zum „Schnuppern“ zu kommen. Wir unterhielten uns dann anschliessend noch über die konkreten Anstellungsbedingungen und den Zeitpunkt des Stellenantritts. Ich habe die Stelle bekommen und überglücklich darf ich sagen, dass die Entlöhnung weit über dem Durchschnitt liegt. Alles lief einfach übernatürlich und ich bin so glücklich und dankbar über diese wunderbare Stelle!

Gottes Liebe und seine Treue begeistern mich so sehr und ich bin froh, trotz aller Vernunft und allen Widerstandes, diesen Schritt gewagt und die richtige Entscheidung getroffen zu haben!

- A.K. (CH)

 
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