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Was kann Jesus für dich tun?


Denkst du manchmal darüber nach und bist dir nicht sicher, was möglich ist? Die Antwort finden wir in Gottes Wort, wo wir Jesus auf jeder Seite der Bibel sehen!

Auch das Alte Testament ist voll mit Bildern von Jesus. So sehen wir ihn ebenfalls in der Geschichte von Joseph und Benjamin. Joseph wurde von seinen Brüdern als Sklave nach Ägypten verkauft. Nach vielen schwierigen Umständen, unter anderem wurde er zu Unrecht ins Gefängnis geworfen, machte ihn der Pharao zum zweithöchsten Mann in Ägypten und änderte seinen Namen in Zaphenat-Paneach, was Retter der Welt bedeutet. Darauf folgten sieben gute, fruchtbare Jahre, in denen Joseph Vorräte für die nachfolgenden sieben schlechten Jahre, nämlich die Hungersnot, anlegte. Während der Hungersnot kamen die Menschen aus dem ganzen Land nach Ägypten und kauften dort Korn. So wurde Joseph im Grunde zum Retter der Welt, weil aufgrund seiner Voraussicht genügend Korn während der Hungersnot vorhanden war. Auch Josephs Brüder kamen nach Ägypten, um dort Korn zu kaufen, aber sie erkannten Joseph nicht. Zum Schluss der Geschichte lesen wir, dass sich Joseph seinen Brüdern zu erkennen gab. Doch zuvor sassen sie alle zu Tisch und assen und tranken. Es wurden ihnen besondere Gerichte aufgetischt. Das besondere Gericht für Benjamin aber war fünfmal grösser als die besonderen Gerichte von ihnen allen (1. Mose 43,34).

Joseph ist ein Bild für Jesus und Benjamin ist ein Bild für uns Gläubige. Im Hebräischen ist fünf die Zahl für Gnade. Wir sehen also, dass Joseph Benjamin bevorzugte und mit Gnade überschüttete. Genauso bevorzugt Jesus dich und mich heute und überschüttet uns mit Seiner Gnade. Aber warum tut er das? Der Name Benjamin bedeutet Sohn der Rechten. Wenn Benjamin also ein Bild für uns Gläubige ist, heisst das, dass auch wir Söhne der Rechten oder Söhne der Gerechtigkeit sind. In 2. Korinther 5,21 lesen wir: „Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm [zur] Gerechtigkeit Gottes würden.“ In Jesus bist du die Gerechtigkeit Gottes und stehst somit unter Gottes Gunst. An einer anderen Stelle heisst es, er hat mir Kleider des Heils angezogen, mit dem Mantel der Gerechtigkeit mich bekleidet (Jesaja 61,10). Wegen Jesus wirst du heute bevorzugt und was Sein ist, ist auch dein.

Gottes Liebe zu dir hat kein Ende und Er möchte, dass es dir gut geht. Weil du unter Seiner Gunst lebst, kannst du erwarten, dass du bevorzugt wirst und Jesus sich um die Dinge in deinem Leben kümmert. Ja, es ist sogar so, dass Jesus dich fragt, was Er für dich tun kann. Dieselbe Frage, die Er bereits dem Blinden bei Jericho stellte, stellt Er heute dir: „Was willst du, dass ich dir tun soll?“ (Lukas 18,41).

Bring deine Herzensanliegen zu Jesus und lass ihn wissen, was Er für dich tun kann. Jesus, dein himmlischer Joseph, ist allzeit bereit dich zu segnen, zu bevorzugen und die Dinge in deinem Leben in Ordnung zu bringen. Darum, was kann Jesus für dich tun?

Hier geht es zur passenden Predigtserie zum Thema: Seeing Jesus

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Begünstigt

Das Buch Ruth in der Bibel ist nicht nur eine wunderschöne Liebesgeschichte, sondern auch ein grossartiges Bild davon, wie Jesus dich und mich bevorzugt. Naemi und ihr Mann Elimelech, ein jüdisches Ehepaar mit zwei Söhnen, zogen aufgrund einer Hungersnot nach Moab. Ihre beiden Söhne heirateten moabitische Frauen und eigentlich wäre das Leben gut gewesen. Doch dann starben alle drei Männer und zurück blieben Naemi und ihre beiden Schwiegertöchter. Naemi entschloss sich zurück in ihre Heimat zu gehen und Ruth beschloss, sie zu begleiten. Da waren sie nun, zwei Frauen ganz auf sich alleine gestellt, arm, einsam und ohne Perspektive. Doch Ruth liess sich davon nicht unterkriegen und machte sich auf, um auf einem Feld Ähren aufzulesen, so dass sie und Naemi etwas zu essen hätten. Also sprach sie zu Naemi: «Lass mich doch aufs Feld hinausgehen und Ähren auflesen bei dem, in dessen Augen ich Gnade finde!» (Rut 1,2)

Ruth hatte eine Erwartungshaltung von Gutem. Sie rechnete damit, dass sie begünstigt werden würde, denn das ist es, was Gnade bedeutet: unverdiente Gunst. Sie kam also auf ein Feld und es traf sich, dass jenes Stück Feld Boas gehörte. Gunst findet dich! Du kannst dir Gottes Gunst nicht erarbeiten oder verdienen, sie findet dich, ohne, dass du irgendetwas dazu beiträgst. Nur Jesus kann dafür sorgen, dass du dich zur richtigen Zeit am richtigen Ort befindest. Als Boas später aufs Feld kam, stach im Ruth ins Auge und er fragte seine Angestellten, wer sie sei. Schliesslich gebot Boas, dass man Ruth in Frieden lassen solle und seine Angestellten sogar extra Bündel Ähren fallen lassen sollen, damit Ruth sie auflesen kann. Ruth gefiel Boas und darum bevorzugte er sie. Ruth ist ein Bild für uns Gläubige und Boas ist ein Bild für Jesus. Jesus bevorzugt dich, weil Er dich liebt. Habe eine Erwartungshaltung von Gutem in deinem Leben und sei dir bewusst, dass Jesus dich aufgrund Seiner Liebe zu dir bevorzugt und nicht aufgrund deiner Leistung.

In Psalm 23 heisst es: Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang. Gnade ist Gunst. Mit anderen Worten ausgedrückt, Gunst jagt dir nach, dein Leben lang. Du kannst gar nicht schnell genug rennen, um ihr zu entkommen. Jesus liebt dich so sehr, dass Er dich mit Gunst und Gnade überschütten will. Er hat gute Gedanken über dich und möchte dir eine glorreiche Zukunft geben. Boas sagte zu Ruth: «Hörst du, meine Tochter? Du sollst auf keinen anderen Acker gehen, um aufzulesen; und begib dich auch nicht weg von hier, sondern halte dich da zu meinen Mägden.» (Rut 1,8) Wenn du auf Jesu Acker bist, bist du auf gutem Acker und genau an dem Ort, an dem du sein sollst. Halte dich zu Jesus. Er ist der, der dich bevorzugt und dir alles gibt, was du brauchst. Du wirst niemals Mangel haben, denn Jesus selbst wird all deinem Mangel abhelfen und dich überschütten mit Seiner Versorgung. Du bist höchst begünstigt, weil Jesus dich liebt!

Hier geht es zur passenden Predigtserie zum Thema: Ruth - Grace Behind The Scenes

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Geliebt und angenommen


Hast du dich jemals gefragt, ob du Gott auf die Nerven gehst, wenn du immer wieder mit deinen Anliegen zu Ihm kommst? Dann sei versichert, dem ist nicht so. Im Gegenteil, der Vater im Himmel freut sich, wenn du Ihn um Hilfe bittest.

Als nun der König die Königin Esther im Hof stehen sah, fand sie Gnade vor seinen Augen; und der König streckte das goldene Zepter, das in seiner Hand war, Esther entgegen. Da trat Esther herzu und rührte die Spitze des Zepters an. Da sprach der König zu ihr: Was hast du, Königin Esther, und was begehrst du? Es soll dir gewährt werden, und wäre es auch die Hälfte des Königreichs! Esther 5,2-3

Esther kam unangemeldet zum König Ahasveros. Doch unangemeldet beim König aufzutauchen wurde mit dem Tod bestraft, es sei denn, der König würde das goldene Zepter ausstrecken. Tat er dies, fand der Eintretende Gnade und müsste nicht sterben. Esther ist ein Bild für den Gläubigen, also für dich und mich. Der König ist ein Bild für den himmlischen Vater und das goldene Zepter ist ein Bild für Jesus. Wenn du heute also in den Thronsaal Gottes hereinplatzt, um deine Bitten kundzutun, findest du Gnade beim himmlischen Vater. Er ist nicht zornig auf dich, sondern Er ist bereit dir zu geben, was immer du brauchst. Weil Jesus am Kreuz den Preis für jede Sünde bezahlt hat, bist du frei, dir ist vergeben und durch Jesu Blut wirst du konstant reingewaschen. In Jesus bist du die Gerechtigkeit Gottes und genauso wie Jesus beim Vater angenommen ist, bist auch du angenommen.

Zum Lob der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten. Epheser 1,6

Der Geliebte ist Jesus und durch Ihn kam Gnade in diese Welt. Weil sich der ganze Zorn Gottes auf Jesus entlud, wirst du heute beim Vater im Himmel immer Gnade finden. Wann immer du zu Ihm kommst, streckt Er dir das goldene Zepter, Jesus, entgegen, und du kannst freimütig alle deine Bitten äussern. Jesu Gerechtigkeit hüllt dich ein wie einen Mantel und ermöglicht es dir, jederzeit eine Audienz im Thronsaal Gottes zu bekommen. Du bist immer angenommen, weil Jesus immer angenommen ist.

So lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe! Hebräer 4,16

Komm mutig zum Thron Gottes, denn dort findest du Gnade, Barmherzigkeit und Hilfe. Der König liebte Esther und fragte sie nach ihren Wünschen, bereit sie alle zu erfüllen. Genauso fragt dich auch der himmlische Vater heute: „Geliebtes Kind, was möchtest du haben? Ich will es dir geben.“ Nichts und niemand kann dich von Gottes Liebe trennen und Seine Gunst und Gnade begleiten dich allezeit. Erinnere dich stets daran, dass du geliebt und angenommen bist und sprich mit deinem himmlischen Vater über deine Wünsche und Bedürfnisse.

Hier geht es zur passenden Predigtserie zum Thema. Esther - Grace Behind The Scenes

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Unsere Studenten geben uns kostbaren Einblick in ihre Erlebnisse mit dem Herrn. Für uns Dozenten ist es immer wieder Bestätigung und Ermutigung, deshalb sind wir sehr dankbar dafür. Aber sie zeigen auch was Gnade – Jesus Christus – und der Bund der Gnade, in dem wir leben, im Alltag bedeutet.

 

Der Thronsaal Gottes

Unsere Dozentin Susanne van Hees hatte uns im Fach Grace Library den Thron Gottes aufgezeigt und uns ermutigt zu berichten, was wir in der Anbetung vor dem Thron Gottes erleben. Deshalb möchte ich Zeugnis darüber geben.

Als ich Jesus im Glauben als meinen Erlöser annehmen durfte, wurde ich innert Kürze von Süchten und vielen fleischlichen Begierden und Verhaltensweisen übernatürlich befreit. Ich war aber weiterhin abhängig von Nikotin bzw. Zigaretten und oftmals überkam mich deswegen grosse Bedrückung und zeitweise Verdammnis. Vom Evangelium der Gnade habe ich erst an der Grace Academy gehört. Vorher gelang es mir nicht, die Tatsachen miteinander zu verbinden, dass Jesus uns frei machen möchte von Süchten und derartigen Gefangenschaften. Die letzten Monate erkannte ich die Wahrheit, dass ich trotz Sünde im Fleisch die Gerechtigkeit Gottes in Christus bin und wurde gelassener. Dennoch wollte ich diesen Zustand in meinem Leben nicht akzeptieren. Ich blieb in der Proklamation von 2. Korinther 5,21 “Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm [zur] Gerechtigkeit Gottes würden” und vertraute dem Herrn, dass er mich aus dieser Sucht führen würde.

Während einer intensiven Gebetszeit sah ich unseren Herrn Jesus Christus, der unser Hohepriester ist, im Thronsaal Gottes, wie er unsere Gebete dem Vater darbringt. Diese sind ein Wohlgeruch für unseren Vater im Himmel und es betört ihn förmlich von diesem Duft. Anschliessend wurde mir offenbar, wie der Vater eine goldene Schale nimmt, und sie verzückt vom Geruch der Gebete über den Betenden ausgiesst. Wie kostbarstes Öl giesst er den Inhalt der Schale über die Betenden – und er spart nicht. Das Öl überströmte mich in diesem Bild wie ein Wasserfall aus dem Himmel und ich wurde ergriffen von dem Gefühl, unendlich geliebt und angenommen zu sein. Ein Gefühl, dass ich in keiner Weise je auf Erden wahrgenommen habe. Überfliessende Liebe, Segnungen, Gnade – ich kann es nicht richtig in Worte fassen.

Aber ich erkannte, wie sehr der Vater Gemeinschaft mit uns haben will und wie wir in einer Liebesbeziehung mit ihm kommunizieren dürfen – durch Anbetung. Ich sah, wie das Herz Gottes vor Freude übergeht, wenn wir ihn anbeten. Es war ein Bild, als wären unsere Anbetung und der Lobpreis Liebkosungen für ihn. Gleichzeitig überschüttet er uns mit seiner Fülle.

Beim Schreiben kommen mir wieder Tränen, so unfassbar berührt mich dieses Erlebnis. Ich finde keine angemessenen Worte dafür. Ich wurde erfüllt von seiner Liebe, im Gebet – vor dem Thron Gottes! Bereiche meiner Seele und meines Herzens wurden heil, von denen ich nicht einmal wusste, dass sie der Heilung bedurft haben. Von jenem Moment an hatte ich nie wieder das Verlangen nach Zigaretten. Keine Lust, kein Entzug, keine Gewichtszunahme. Ich verspürte diese heilige Liebe in meinem Innern und da war kein Platz mehr für Süchte und Rauchqualm. Gedanken ans Rauchen lösten gewissermassen Ekel aus in mir.

Ich danke dem Herrn so sehr für diese Offenbarung und möchte sie gerne mit dir teilen. Ich bin komplett frei von Nikotinsucht. Es ist ein riesiges Geschenk! Heute mache ich es mir vor dem geistigen Auge immer wieder bewusst, dass ich mich in den Thronsaal Gottes begebe, wenn ich in die Anbetung gehe. Ich stelle es mir bildlich vor, wie ich vor dem Thron Gottes stehen darf, freimütig und gerecht gemacht. Und aus dieser persönlichen Beziehung und Intimität mit meinem himmlischen Vater erkenne ich immer mehr meine eigene Identität in Christus.

Danke Sebastian für dieses herrliche Erlebnis im Thronsaal Gottes und was es für Auswirkungen für dich hat. Es ist ein Geschenk dort sein zu können. Noch Vieles wartet auf uns, entdeckt zu werden. Bald geht es weiter im Fach Grace Library mit “Das Himmlische im Hier und Jetzt”.

Hier geht es zum Blog der Bibelschule Grace Academy.

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Für immer errettet

Viele Menschen fragen sich, ob es möglich ist, ihre Rettung wieder zu verlieren. Die Bibel gibt dazu eine klare Antwort...

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reissen. Johannes 10,28

In dem Moment, in dem du Jesus als deinen Retter annimmst, wirst du vollkommen errettet. Fortan bist du ein Kind des allerhöchsten Gottes und nichts und niemand kann dich je wieder aus Seiner Hand reissen. Niemand schliesst dich mit ein. Auch du selbst kannst dich nicht herausreissen.

Ein Kind kann sich von seinen Eltern lossagen, so weit weg ziehen wie es nur geht, nie mehr mit den Eltern sprechen und sogar seinen Namen ändern. Und doch kann es die Tatsache, dass es das Kind seiner Eltern ist nicht ändern. Es ist und bleibt das Kind. Genauso ist es auch mit Gott. Wenn du Jesus als deinen Erlöser annimmst wirst du zu einem Kind Gottes. Du wurdest aus dem Reich der Finsternis ins Reich des Lichts versetzt (Kolosser 1,13).

In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade, die er uns reichlich hat widerfahren lassen in aller Weisheit und Klugheit. Epheser 1,7-8

Das Blut Jesu reinigt dich von jeder Sünde. In Jesus bist du gerecht und dir ist vergeben. Die Strafe, die du verdient hättest hat Jesus auf sich genommen, damit du die Vergebung bekommst, die du nicht verdient hast. Das ist Gnade! Darum kannst du dir Vergebung auch nicht erarbeiten, du kannst sie dir nur schenken lassen. Wann immer du also sündigst, wisse, dass Jesus den Preis bezahlt hat und Sein Blut dich konstant reinigt. Es gibt keine Verdammnis mehr für dich (Römer 8,1).

Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht!, und neigte das Haupt und verschied. Johannes 19,30

Jesu Werk am Kreuz ist vollkommen. Sein Ausruf gilt heute für dich. Deine Rettung ist vollbracht. Jesus muss nicht wieder und wieder am Kreuz sterben, damit du wieder und wieder gerettet wirst. Einmal gerettet bedeutet immer gerettet. Du bist in Jesus und alles was Ihm gehört, gehört nun auch dir. Entspanne dich und ruhe im Wissen, dass Jesus dich vollkommen errettet hat und nichts und niemand dich je wieder aus Seiner Hand reissen kann. Du bist Sein geliebtes Kind, für immer!

Hier geht es zur passenden Predigtserie zum Thema.